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Mittwoch, 11. November 2020

Anpassungen an Ländercodierungen für Zollanmeldungen erwartet

Durch den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union wird der Warenverkehr für Großbritannien (Vereinigtes Königreich ohne Nordirland) und Nordirland neu geregelt. Offizielle Informationen liegen jedoch noch nicht vor. 

Für die Anpassungen der Ländercodes in Zollanmeldungen für Großbritannien, Nordirland oder britische Sondergebiete (Kanalinseln, Isle of Man, Akrotiri und Dhekelia) liegt noch keine offizielle Information durch die Zollverwaltung vor. Sobald eine ATLAS-Teilnehmerinfo für eine Klarstellung zur Verwendung der Ländercodes sorgt, gibt Ihnen AEB die Informationen für die Umsetzung in den Anwendungen weiter bzw. informiert Sie zur Anpassung der Schnittstellen. 
 
Um Grenzabfertigungen zwischen der Republik Irland und Nordirland zu vermeiden, werden Warenlieferungen für Nordirland aus der EU-27 wie innergemeinschaftliche Lieferungen behandelt und sollen den Ländercode XI erhalten. In Zollanmeldungen von oder nach Großbritannien soll der Ländercode XU verwendet werden. 

 

GB bleibt als Kennzeichen im Länderverzeichnis weiterhin erhalten, da dies unter anderem für die Angabe des Ursprungslandes notwendig bleiben wird. 

 

AEB empfiehlt die offizielle Regelung abzuwarten und derzeit noch keine Änderungen in AEB-Anwendungen oder beteiligten ERP-Systemen vorzunehmen. Wir informieren Sie, sobald Klarheit für die Umsetzung in den Anwendungen besteht. 

 

Sofern Sie AEB-Anwendungen in einem eigenen Rechenzentrum betreiben, planen Sie das Einspielen von Servicepaketen im November sowie im Dezember 2020 ein. 


Zollverwaltung:

Mit dem Brexit-Bot existiert seit dem 22.12.2020 ein neues Informationsangebot der deutschen Zollverwaltung.

 
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