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Zolllager-Neubewertung

 

 

Im Rahmen der Neubewertung werden Bewilligungen für Zolllager zum 1. Mai 2019 neu geordnet.

Für Inhaber eines Zolllagers Typ D oder E bringt dies geänderte Abläufe in ASSIST4 mit sich, Inhaber eines Zolllagers Typ A und C haben hingegen voraussichtlich kaum Handlungsbedarf.

 

Mit ASSIST4 Servicepaket März 2019 stellt AEB für Import Filing: ATLAS die erforderlichen Änderungen und Umstellmöglichkeiten in der Software zur Verfügung. 

 

  • Sofern Ihre Anwendung im AEB-Rechenzentrum betrieben wird, steht Ihnen die Änderung bereits zu Verfügung.
  • Sollten Sie ASSIST4 selbst betreuen, spielen Sie das aktuelle Servicepaket (erforderlicher Mindestservicepaketstand Februar 2019) ein. 

Prozesse prüfen und ggfls. anpassen

 

Steigendes Mengenvolumen

 

Umstellung und Migration

 

AEB Services anfordern

 

Zollrechtliche Grundlage: >>Sammlung aller ATLAS-Teilnehmerinfos

Sind Ihre Prozesse angepasst?

 

  • Womöglich müssen logistische Prozesse und Schnittstellen zum ERP- oder Lagerverwaltungssystem angepasst oder geschaffen werden.
  • Art und Umfang der Auswirkungen der Zolllagerneubewertung hängt für Sie stark von ihren individuellen Abwicklungsprozessen und von den neu erteilten Bewilligungen ab. Ob die oben bereitgestellten Standardanpassungen auf Ihre Prozesse anwendbar sind oder ob bestehende Kundenanpassungen auf die neue Zolllagerabwicklung übernommen werden sollen, sollten Sie vor der Umstellung ggfls. mit AEB abstimmen.
  • Ihre bisherigen Anpassungen bleiben bis zum Umstiegsdatum funktionsfähig. Erst mit Ablauf der eingegebenen Umstellfrist werden Ihre Anpassungen rund um die ECWPED nicht mehr funktionieren. Diese Anpassungen sollten Sie daher VOR der von Ihnen gesetzten Umstiegsfrist durch AEB prüfen und gegebenenfalls auf den neuen Ablauf anpassen lassen, sofern gewünscht. Hierzu können Dienstleistungsaufwände entstehen.

 

>> Informieren Sie sich hierzu im Detail

Neue Zolllagerbuchungen wirken sich auf Ihr Mengenvolumen und damit auf Ihre

transaktionskostenbezogenen Kosten aus

 

Update 05.07.2019 (Neue Informationen bzgl. Abrechnungspositionen)

  • Dass sich das Mengenvolumen ändert ist sicher, in welcher Höhe hängt maßgeblich von Ihren Geschäftsprozessen und von den durch den Zoll neu erteilten Bewilligungen ab.
  • Die Übergangsfristen wurden durch den Zoll zum Teil individuell deutlich verlängert. Dadurch läuft oftmals der Einsatz des neuen Zolllagers langsamer an als ursprünglich vorgesehen. Das höher zu erwartende Mengenvolumen betrifft Kunden daher zu einem späteren Zeitpunkt als prognostiziert.  
  • Um dem steigenden Mengenvolumen angemessen zu begegnen, wird AEB Ihnen anbieten, ab sofort bzw. spätestens zum Ende der mit dem Zoll individuell vereinbarten Abwicklungsfrist auf Nachfrage an service(at)aeb.com Ihr tatsächlich realisiertes Mengenvolumen zu vermessen und Ihnen darüber ein qualifiziertes Angebot im neuen Preismodell für Ihre Importlösung zu übersenden.
  • Ihr Vorteil dabei wird u.a. die Trennung der neuen Zolllagerbuchungen von den bisherigen Zollanmeldepositionen in der Abrechnung sein.
  • Durch explizite Annahme dieses Angebots wechseln Sie in das neue Preismodell der AEB einschließlich der neuen AGBs.

 

Tatsächliches neues Mengenvolumen auswerten: so geht’s

Filtern Sie die Verfahrensübergangspositionen (VÜP) nach erfolgter VÜP-Zusammenfassung. Sie erhalten alle VÜP, die in Sendungen verarbeitet wurden. 

Gehen Sie folgendermaßen vor: 

  • Wählen Sie Import – Verfahrensübergangspositionen und klicken Sie auf die Schaltfläche Sicht
  • Im Fenster Sicht/Filter, Mappe Verfahrensübergangspositionsfilter wählen Sie den Eintrag Erfolgt im Feld VÜP-Zusammenf
  • Über das Buchungsdatum (von/bis) können Sie gezielt den Zeitraum eingrenzen.

 

Möchten Sie darüber hinaus wissen, wie hoch die Anzahl der Sendungen ist, die aus VÜP generiert wurden, filtern Sie danach in den Eingangssendungen.  

  • Wählen Sie in der Zentrale Import – Eingangssendungen und klicken Sie auf die Schaltfläche Sicht. 
  • Im Fenster Sicht/Filter, Mappe Eing.-Sendungsfilter wählen Sie einen Eintrag im Feld Aus VÜP. Hier finden Sie den Eintrag ZL=>FV (VÜPs): Übergang von Zolllager in freien Verkehr mit VÜP-Zusammenfassung. 

Die Umstellung und Migration richtig durchführen

 

AEB-Update 11.04.19: (ein neuer Servicepaketstand ist erforderlich)

Das ASSIST4 März Servicepaket für Import Filing: ATLAS vom 10.04.2019 enthält die erforderliche Standardumsetzung zur Umstellung auf das neue Zolllager.


Kunden im Rechenzentrum der AEB können im Testsystem die Änderungen und neuen Felder seit Montag 15.04.2019 sehen und sich anhand des Leitfadens mit den geplanten Änderungen vertraut machen.

In Ihrer produktiven Umgebung steht Ihnen die volle Funktionalität ab Montag 29.04. zu Verfügung. Sie können die Umstellung gemäß Leitfaden ab diesem Zeitpunkt vollständig durchführen. Eine Meldung an den Zoll ist ab 02.05. möglich.

 

Kunden, die Import Filing: ATLAS mit ASSIST4 bei sich betreiben, müssen das ASSIST4 Servicepaket mit Mindestservicepaketstand März 2019 Stand 10.04.2019 installieren. 

 

 

Auszug der Releasenotes: (AEB-Update 11.04.19)

1. Bei der Zolllager-Bestandsmigration konnte es im Zusammenhang mit Lagerorten vorkommen, dass der Batch für die Migration bei jedem Durchlauf dasselbe Konto bearbeitete, ohne VÜPs oder ToDos anzulegen.

 

2. Bislang gab es in den systemweiten Einstellungen in der Zolllager-Mappe die Option 'Buchen bei VF' (Eingangssendungen bei Erreichen des Status 'VF' ins Zolllager verbuchen). Diese ist nun von dort in die Zolllager-Bewilligung umgezogen (Mappe 'Bewilligung'), kann also in Bewilligungen unabhängig voneinander belegt werden.

ASSIST4 initialisiert den Wert in den Bewilligungen aus der bisherigen systemweiten Einstellung, deaktiviert ihn aber bei allen CWP-Bewilligungen. In diesem Fall werden die Eingangssendungen erst beim Verdichten ins Zolllager verbucht.

 

3. Bei der Verbuchung einer VÜP für eine Zolllager-Bewilligung mit aktivierter Sendungsgenerierung und VÜP-Zusammenfassung prüft ASSIST4 nun außerdem, ob die Sendung des zugehörigen Zolllager-Zugangs verdichtet wurde. Falls das nicht der Fall ist, bricht die Verbuchung der VÜP mit einer entsprechenden Assistentenmeldung ab. Damit soll verhindert werden, dass Werte (z.B. Lieferkosten) im Zugang fehlen, die bei der Meldung des Abgangs benötigt werden.

 

4. ASSIST4 berücksichtigt beim Zolllager bei den Batches für die automatische ATLAS-Abwicklung nur noch Sendungen aus der VÜP-Zusammenfassung.

 

5. ASSIST4 übernimmt bei der Sendungserzeugung mit VÜP-Zusammenfassung für Zolllager-Abgänge nun auch das Versendungsland aus dem Zolllager-Zugang.

 

 

Ein Umstellleitfaden leitet Sie durch die Umstellung der Bewilligung incl. der Migration vom alten in das neue Zolllager.

  • Lesen Sie den Umstellleitfaden durch und planen Sie Ihre Umstellung. Sobald Sie die entsprechende Bewilligung vorliegen haben, können Sie die Umstellung vor dem Gültig-von-Datum der neuen Bewilligung vorbereiten, damit es dann mit Erreichen des Datums losgehen kann. 
  • Den Zeitpunkt für die Migration von altem Zolllager in das neue Zolllager legen Sie gemäß Ihrem Bedarf fest.

 

>> Hier geht es zum Leitfaden (AEB-Update 11.04.19: der Leitfaden wurde in Kapitel 4.1 aktualisiert)

>> Dokumenttypen zur Installation in ASSIST4 (vgl. Leitfaden, Kapitel 6): „Zolllager-Bestandskonten-Datenexport“ und „Abgabenauswertung FV 1.1

>> FAQs und Best Practices für empfohlene Einstellungen

>> Hier geht es zum Dokument Neuerungen Import Filing: ATLAS mit ASSIST4, das in Kapitel 1.3 die Änderungen bei der täglichen Arbeit beschreibt und sich an alle Anwender, die mit dem Zolllager arbeiten richtet. 

 

  • Hinweis für Kunden mit Installation im AEB-Rechenzentrum: Fordern Sie für die Umstellung ein Tagespasswort an (auch im Vorfeld möglich). 

>> Hier Tagespasswort anfordern

AEB Dienstleistungen und Services

 

Sie können die Umstellung entweder selbständig durchführen oder optional Dienstleistungen, Services oder Seminare zubuchen. Wir bieten maßgeschneidert für Sie an:

 

Unser Angebot an Sie:

  • Unterstützungsservice für Umstellung (gem. Umstellleitfaden)
  • Projektbegleitung und Unterstützung vor der Umstellung
  • Ablösung des bisherigen Customizings durch neue individuelle Programmierung
  • Unterstützung nach der Umstellung bei weiterem Optimierungsbedarf
  • Projektbegleitung und Unterstützung nach der Umstellung für Bestandsmigration (sofern angedacht) 

>> Jetzt unverbindlich Angebot für Projektunterstützung bzw. Teilunterstützung hier anfordern

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